Deutscher Medizinrechtstag: Patientenrechte müssen weiter gestärkt werden

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Medizinrechtstag

Patienten, Rechte, Entwicklung – so das Motto des 17. Deutschen Medizinrechtstags am 23. Und 24. September in Berlin. Unter der Moderation des bekannten Fernsehjournalisten und Rechtsexperten Karl-Dieter Möller entstand eine lebhafte Diskussion über die künftige Entwicklung der Patientenrechte.

Bei dieser Gelegenheit habe ich eindringlich darauf hingewiesen, dass die Patientenrechte nach wie vor gestärkt werden müssen. Und habe in meinem Redebeitrag speziell die Schieflage bei den Schmerzensgeldern angeführt: Es ist kaum nachvollziehbar, weshalb in Deutschland die von den verschiedenen Gerichten und Obergerichten zugesprochenen Schmerzensgelder derart unterschiedlich ausfallen. Das Patientenrechtegesetz muss hier aus meiner Sicht unbedingt verbessert werden.
Diskutiert wurde zudem die Notwendigkeit, die Rechtstellung des von der Patientenseite beauftragten Privatsachverständigen zu verbessern. Ausgesprochen interessant und informativ war auch die Debatte um das neue Pflegerecht, insbesondere die Durchsetzung der ab dem 01.01.2017 geltenden Pflegegrade. Ein Thema, das bereits an anderer Stelle im Blog erörtert wurde.

Dr. Roland Uphoff, M.mel.
Fachanwalt für Medizinrecht

Impressionen von dem 17. Deutschen Medizinrechtstag in Berlin

Medizinrechtstag

Kurz vor dem Start der Tagung in Berlin: Die Namensschilder liegen bereit, bald treffen die ersten Teilnehmer ein.

Medizinrechtstag 2016

Karl-Dieter Möller, ehemaliger Leiter der ARD-Rechtsredaktion, moderiert wie in den letzten Jahren den Medizinrechtstag,

Medizinrechtstag

Das Publikum lauscht – und wird später rege über die Bemessung von Schmerzensgeldern debattieren.

Medizinrechtstag 2016

Das Plenum diskutiert mit Prof. Dr. Wolfram Eberbach über individualisierte Medizin.

Medizinrechtstag 2016

Das Plenum diskutiert zum Thema Schmerzensgeld.

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